16. Juni 2010

ein paar Dinge die ich im Sommer liebe

und ja ich liebe auch den Regen (vor allem nach einer langen Hitze)!

 

15. Juni 2010

Ich habe letztens "50 Klassiker- Photographen" aus der Bücherrei ausgeliehen und möchte euch heute 2 daraus vorstellen die mir am besten gefallen.

Lewis Carroll (1832- 1898) war laut Zeitzeugen ein pedantischer, tief religiöser Tutor für Mathematik und Logik, ein verschrobener Einzelgänger, Linkshändler, Stotterer und Menschenfeind, der von seinen Studenten für einen Langweiler gehalten wurde. Pedantisch notierte er alle seine Begegnungen mit Menschen, vermerkte jedes Foto, das er machte und archievierte jegliche ein- und ausgegangene Briefe (bis zum Lebensende 98.271!!). Zudem trug er zu allen Jahrezeiten Handschuhe und trug selbst im Winter häufig keinen Mantel.                  Doch dann gibt es noch die andere Seite von Charles Ludwidge Dodgson (Lewis Carroll war sein Künstlername): Die des Künstlers und Geschichtsschreibers. Carroll liebte Theater, war ein empfindsamer Freund von kleinen Mädchen (Pädophilie konnte ihm nie nachgewiesen werden, allerdings hatte er zumindest eine starke Obsesion für ein kindlich-weibliches Schönheitsideal), ein phantasievoller Geschichtenerzähler, Nonsense- Gedichtenerzähler und schrieb Alice im Wunderland. Außerdem wurde er als "einer der bedeutensden Kinderfotografen des 19.Jahrhunderts" bezeichnet. Carroll wollte seine Aufnahmen möglichst natürlich machen und verzichtete meist auf Nacharbeit ud Retusche. Lewis Carroll hat mehr als 100 Kinder fotografiert. Meist waren es Mädchen im Alter zwischen drei und sechszehn.  Eines seiner ersten kleinen Modelle war Alice Lidell. Kein Mädchen stand öfter vor der Kamera, und kein Mädchen konnte ihn so inspiriren wie sie. Am 29. Juli 1863 kam es mit der Familie Lidell zum Bruch. Jedoch gibt es keinen Zweifel, dass Alice die große Liebe seines Lebens war, zu der er jedoch allen Kontakt abbrach als sie heiratete (da war wohl jemand eifersüchtig ;) )

Alexandra Kitchin, die Tochter eines Kollegen von Carroll

Alice als Bettlermädchen

Lewis W. Hine  (1874-1940) kam aus bescheidenen Verhältnissen, war Hilfskraft in einer Polsterfabrik, schraubte Wasserfilter zusammen und jobbte in einer Bank, bis  er schließlich Lehrer wurde. Während der Zeit an der Uni kam Hine mit Aktivisten der Reformbewegung zusammen und so musste es letztendlich dazu kommen das Lewis W. Hine sich das photographische Erfassen  sozialer Missstände zur Aufgabe machte. Seinen legänderen Ruf verschaffte er sich durch die Dokumentation von Kinderarbeit in Spinnereien, Glashütten, Bergwerken usw. Jedoch ging dies manchen Firmenbesitzern gegen den Strich und so kam es das Hine sich als Bibelverkäufer, Versicherungsagent, Postkartenverkäufer oder Industriefotograf, der Maschinen fotografierte daher. Zudem dokumentierte Hine den Bau des Empire State Building.

Kinderarbeit in einer Spinnerei

Arbeiter beim bau des Empire state building

01. Februar 2010

Augen zu und durch

                              Augen zu und durch

 

P.S.:Bitte die Bilder die ich in meinen Blog reinstelle nicht kopieren! Wenn ihr ganz lieb fragt, überleg ichs mir nochmal ^^ Danke!

21. Januar 2010

Herr Sumpf