31. Juli 2010

"Eine ruhige See bringt keine geschickten Seeleute hervor."

"Soll ich dir ein Geheimnis verraten wie man glücklich wird, Beatrice?[...]Wir müssen jeden Tag so leben, als wäre er ein Geschenk. Gott gibt uns dieses Geschenk jeden Morgen neu, wenn die Sonne aufgeht. Jeder Tag ist ein Geschenk. Wenn die Sonne aufgeht, dann frage Gott: Was soll ich heute für dich tun? So wirst du glücklich." 

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Harriet Sherwood ist oft bei ihrer Großmutter. Sie verehrt und bewundert Bebe, die eigentlich Beatrice heißt. Als kleines Mädchen hatte die Großmutter mit ihrer Mutter flüchtige Sklaven auf ihrem Hof versteckt. Sie engagierte sich in der Abstinenzvereinigung Christlicher Frauen und forderte als Frauenrechtlerin die Einführung des Wahlrechts für Frauen in Amerika. Wie gebannt sitzt Harriet immer wieder bei Bebe und lauscht ihren Geschichten. Die kleinwüchsige Bebe ist so völlig anders als andere Frauen.

Lynn Austin aus Illinois hat sich mit diesem neuen Roman wieder einmal in die amerikanische Geschichte begeben, um Wahrheiten auszusprechen, die ohne Einschränkung auch heute noch gelten. Wie selten wird heute noch die ungeheuere Kraft sichtbar, die entsteht, wenn praktizierter Gottesglaube in den Alltag einfließt.

Bebe saß im Gefängnis, weil sie Whiskyfässer zertrümmerte und sich darüber freute, dass der Schnaps "die Flucht ergriff". Inzwischen sitzt nun Bebes Enkeltochter Harriet im Gefängnis. Wird Gott auch sie und ihr Tun lenken, so wie er es schon Generationen vorher getan hatte?

Lynn Austin begeistert wie gewohnt. Ihre Fangemeinde im deutschsprachigen Raum wird wieder sehr zufrieden sein. Dieser neue Roman von Austin zeigt einmal mehr: Man muss Menschen nicht mit frommen Floskeln bomardieren. Lynn Austin predigt durch ihre literarischen Figuren, die man nicht so schnell vergisst. (Christian Döring / www.erf.at)

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Das Buch ist so klasse geworden und beweist (mal wieder) das Lynn Austin DIE christliche Autorin ist. Das Buch ist voll von Figuren von denen man sich gut eine Scheibe abschneiden könnte. Am meisten mag ich Bebe aus dem Buch (eine richitge Powerfrau!). Das einzige was mich etwas traurig macht ist das man nicht weiß wie es mit Harriet und ihrem Todfeind Tommy O´Reilly weitergeht ^^