Bebes Vermächtnis

"Eine ruhige See bringt keine geschickten Seeleute hervor."
"Soll ich dir ein Geheimnis verraten wie man glücklich wird, Beatrice?[...]Wir müssen jeden Tag so leben, als wäre er ein Geschenk. Gott gibt uns dieses Geschenk jeden Morgen neu, wenn die Sonne aufgeht. Jeder Tag ist ein Geschenk. Wenn die Sonne aufgeht, dann frage Gott: Was soll ich heute für dich tun? So wirst du glücklich."
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Harriet Sherwood ist oft bei ihrer Großmutter. Sie verehrt und bewundert Bebe, die eigentlich Beatrice heißt. Als kleines Mädchen hatte die Großmutter mit ihrer Mutter flüchtige Sklaven auf ihrem Hof versteckt. Sie engagierte sich in der Abstinenzvereinigung Christlicher Frauen und forderte als Frauenrechtlerin die Einführung des Wahlrechts für Frauen in Amerika. Wie gebannt sitzt Harriet immer wieder bei Bebe und lauscht ihren Geschichten. Die kleinwüchsige Bebe ist so völlig anders als andere Frauen.
Lynn Austin aus Illinois hat sich mit diesem neuen Roman wieder einmal
in die amerikanische Geschichte begeben, um Wahrheiten auszusprechen,
die ohne Einschränkung auch heute noch gelten. Wie selten wird heute
noch die ungeheuere Kraft sichtbar, die entsteht, wenn praktizierter
Gottesglaube in den Alltag einfließt.
Bebe saß im Gefängnis, weil sie Whiskyfässer zertrümmerte und sich
darüber freute, dass der Schnaps "die Flucht ergriff". Inzwischen sitzt
nun Bebes Enkeltochter Harriet im Gefängnis. Wird Gott auch sie und ihr
Tun lenken, so wie er es schon Generationen vorher getan hatte?
Lynn Austin begeistert wie gewohnt. Ihre Fangemeinde im
deutschsprachigen Raum wird wieder sehr zufrieden sein. Dieser neue
Roman von Austin zeigt einmal mehr: Man muss Menschen nicht mit frommen
Floskeln bomardieren. Lynn Austin predigt durch ihre literarischen
Figuren, die man nicht so schnell vergisst. (Christian Döring / www.erf.at)
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